
Safetac Kompendium - Klinische und wissenschaftliche Daten
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Wir freuen uns, dieses bemerkenswerte Dokument vorzustellen, das die Geschichte und die beeindruckende Evidenzbasis der Safetac-Technologie nachzeichnet.
In den vergangenen vier Jahrzehnten nahm die die Entwicklung der Wundbehandlung Fahrt auf – vom Wandel in den frühen 1980er Jahren weg von Nass-zu-Trocken-Verbänden hin zu den Prinzipien der feuchten Wundheilung, die Dr. George Winter in den 1960er Jahren entwickelt hatte.
Als Produkte auf den Markt kamen, die halfen, eine feuchte Wundumgebung zu schaffen und zu halten, lernten wir neue Konzepte wie das autolytische Debridement kennen. Wir bemerkten, dass die Schmerzen nachließen, wenn die Wunde feucht blieb, und wir sahen deutlich bessere Heilungsergebnisse.
Trotzdem hatten wir weiterhin Schwierigkeiten mit Klebebändern und Verbänden, die entweder nicht gut hielten oder beim Abziehen Schmerzen und Hautschäden verursachten. Dann kam Safetac auf den Markt – eine Kontaktschicht mit Silikonhaftung, die sich sanft an die Haut anschmiegt, ohne an der feuchten Wunde zu kleben. So können Wundauflagen leicht entfernt werden, ohne die Wunde oder die Haut zu beschädigen.1 Dies veränderte die Wundversorgung grundlegend. Und noch wichtiger: Es verbesserte spürbar die Erfahrung der Patientinnen und Patienten, da es für sie weniger Schmerzen bedeutet.2-4
Mit Schwerpunkt auf klinischen und wissenschaftlichen Forschungsdaten sowie Expertenmeinungen zeigt dieses Dokument, wie Verbände mit Safetac® effektiv eingesetzt werden können (aus Sicht von Patienten, medizinischem Fachpersonal und Kostenträgern), um die Herausforderungen zu bewältigen, die durch eine Vielzahl von Wundtypen und Hautverletzungen in allen Altersgruppen (von Neugeborenen bis zu Erwachsenen) entstehen. Die vorgestellten Daten und Meinungen unterstreichen die Fähigkeit von Verbänden mit Safetac, bestimmte Wundtypen (z. B. Dekubitus) zu verhindern und ein für die Heilung förderliches Wundmilieu zu schaffen sowie patientenorientierte Ergebnisse zu erzielen, wie z. B. die Vermeidung von verbandbedingten Gewebeschäden und die Minimierung der damit verbundenen Schmerzen und Belastungen.

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Referenzen
- Van Overschelde, P. et al. A randomised controlled trial comparing two wound dressings used after elective hip and knee arthroplasty. Poster presentation at 5th Congress of the WUWHS, Florence, Italy, 2016.
- Bredow J. et al. Evaluation of Absorbent Versus Conventional Wound Dressing. A Randomized Controlled Study in Orthopedic Surgery. Deutsche Arzteblatt International, 2018.
- Meaume S. et al. A study to compare a new self-adherent soft silicone dressing with a self-adherent polymer dressing in stage II pressure ulcers. Ostomy Wound Management, 2003.
- Gotschall C.S. et al. Prospective, randomized study of the efficacy of Mepitel on children with partial-thickness scalds. Journal of Burn Care & Rehabilitation, 1998.