- Familiäre Vorbelastung: gibt es bereits Venenerkrankungen in Ihrer Familie?
- Venenerkrankungen: z. B. Krampfadern (Varizen), Verschluss der Venen (Thrombose), Entzündung der Venen
- Verletzungen an den unteren Beinen: z. B. Stoß, Schlag, dies kann Ihre Venen bereits schädigen
- Zunehmendes Lebensalter: die Venenwände verlieren durch den Alterungsprozess an Elastizität. Dies beeinträchtigt die Schließfunktion Ihrer Venenklappen.
- Übergewicht: drückt auf Ihre Gefäße
- Bewegungsmangel: ohne Bewegung werden die Venenpumpen in Wade und Sprunggelenk nicht aktiviert und können den venösen Blutrückfluss nicht unterstützen.
- Langes Sitzen oder Stehen: dies stört den Blutkreislauf, Gefäße werden stärker und einseitig belastet.
- Hormonelle Einflüsse: z. B. aufgrund von Schwangerschaft, Einnahme der Antibabypille
- Wärme: z. B. durch Sonnenbaden, heiße Wannenbäder, Wärmflasche, Fußbodenheizung. Wärme führt dazu, dass sich die Venen weiten und die Venenklappen nicht mehr ausreichend schließen können.
- Kleidung und Schuhe: einschnürende Kleidung, z. B. enges Strumpfbündchen, beeinträchtigt die Venenfunktion, ebenso wie Schuhe mit hohen Absätzen über 3 cm.
- (Lange) Flugreisen: die Venen erweitern sich bei Flugreisen, wodurch das Blut langsamer fließt, was wiederum den Rückfluss zum Herzen erschwert.
Quellen:
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- DGPL Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie. S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum. Version 4.1. AWMF-Registernummer: 037-009. 2024.
- Protz K. Moderne Wundversorgung, 11. Auflage, 2026, Elsevier Verlag, Kapitel 5
